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Webdesign bedeutet also bei weitem nicht nur, den Programmcode und Grafiken zu bearbeiten zu können oder einen Katalog einfach “auf Internetniveau” zu übersetzten, sondern beeinhaltet eine spezielle Aufbereitung und Strukturierung der Inhalte, die Konstruktion einer bedienerfreundlichen Benutzerführung und nicht zuletzt auch die Optimierung der Seite nach echten Marketing-Aspekten.
Ein Webdesign, das sich nur auf einzelne der genannten Punkte fixiert, kann betriebswirtschaftlich kaum erfolgreich sein.
Diesen Umstand erkennt man auch darin, dass nur 5-10% aller Webpages für den Betreiber gewinnbringend arbeiten und gleichzeitig 80% der Webpages lt. Statistik in 2004 von einseitig oder selbst angelernten Webbastlern produziert wurden.
Man kann aus diesen Zahlen leicht ablesen, dass effiziente Homepages nicht durch “programmierende Netzwerktechniker” oder “weitergebildete Layouter” oder einen “Geschäftsmann auf Abwegen” allein erstellt werden können.
Wir widmen uns hier allerdings nicht diesem breiten Feld sondern nur der Umsetzung von fertigen Inhalten und Strukturen in den entsprechenden Programmcode.
Mac-User sind gegenüber PC-Usern beim Webdesign klar im Nachteil, da es für den PC erheblich mehr (kostenlose) Web-Editoren und -Tools gibt. Auch bei datenbankgestützten Projekten haben PC-User Zugriff zu einem erheblich umfangreicheren Software-Archiv.
Wir wollen hier auch gleich ein anderes Vorurteil aufräumen, dass nämlich nur bestimmte Programme gute Ergebnisse zulassen und man zum Erstellen von Websites mit gewissen Programmen “keine Vorkenntnisse bräuchte”:
Eine gute Homepage zeichnet sich nicht durch einen sauberen Quellcode und möglixhst viele eingebaute Raffinessen und Gimmicks aus.
Die Produktion einer erfolgreichen Homepage ist immer eine gesunde Abwägung zwischen kostengünstiger Erstellung, einfacher Benutzung, ansprechendem Layout, einer dem Medium angepassten Textform und nicht zuletzt dem messbaren (Umsatz-) Erfolg. (jw)
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